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HOKO Ausbildungsbetriebe gesucht: Werden auch Sie zu einem HOKO-Pionier!

Warum bilden nicht mehr Betriebe Hotel-Kommunikationsfachleute aus?
Diese Frage hören wir sehr häufig an Berufswahlmessen, Berufsorientierungen, per Mail wie auch per Telefon. Denn seit Sommer 2017 stösst die neue 360-Grad-Grundbildung bei den Jugendlichen auf sehr grosses Interesse. Jedoch fehlen hier noch zahlreiche Ausbildungsplätze!

Die Tendenz der sinkenden Lernendenzahlen und des Fachkräftemangels zeigt sich schon seit einigen Jahren. Seit der neue Beruf HOKO im Sommer 2017 gestartet hat und sich grosser Beliebtheit erfreut, erhalten Hotelbetriebe viele attraktive Bewerbungen. Viele Jugendliche müssen aber vertröstet werden und erhalten eine Absage. Seit langem ergibt sich die Situation in der Branche, dass es viel mehr Bewerbungen und Interessenten als Ausbildungsplätze gibt.

Nutzen Sie diese Situation und geben Sie motivierten Jugendlichen die Möglichkeit, in unserer Branche Fuss zu fassen und Karriere zu machen!

Ihre Vorteile

  • Diese 360°-Grundbildung ermöglicht Ihnen, einen Lernenden im Betrieb zu beschäftigen, welcher die Rundum-Gästebetreuung von der Angebotsgestaltung über den Gastaufenthalt bis zur Rechnungsstellung und Nachbetreuung an allen drei Lernorten vermittelt bekommt.
  • Sie profitieren von einer vorausschauenden Gästebetreuung seitens der Lernenden, dies über alle Departemente.
  • HOKO-Lernende erfassen die Vernetzung und Kommunikation der Abteilungen im Betrieb sowie in Schulunterricht und den überbetrieblichen Kursen.
  • Sie haben eine kommunikative, offene Persönlichkeit mit guten Sprachkenntnissen und vernetztem Denken als Teammitglied.
  • Die Vermittlung der modernen Kommunikationskanäle, Hotelplattformen sowie Fremdsprachen ermöglicht eine optimale Kommunikation mit den Gästen: on- und offline.

  • Schnupperlehre anbieten

    Geben Sie den Jugendlichen genügend Zeit, den vielfältigen Beruf kennenzulernen. Es ist wichtig, dass die Kombination aus praktischer sowie administrativer Arbeit an der Réception bewusst wird. Wir empfehlen fünf Tage für eine Schnupperlehre, damit alle Abteilungen durchlaufen und kennengelernt werden können. 

  • Anforderung an Lernende

    Das HOKO-Niveau ist höher als bei den Branchenberufen HOFA, REFA etc. und steht auf gleicher Höhe wie KV HGT.

    Empfohlenes Profil: Gute Sek A Schüler mit Mindestnote 5 in den Fremdsprachen.

    Für eine optimale Übersicht der schulischen Anforderungen inkl. Vergleich zu anderen Berufen innerhalb und ausserhalb der Branche empfehlen wir folgende Website: www.anforderungsprofile.ch

  • Hilfreiche Ausbildungsunterlagen

    Alle Unterlagen wie Bildungsverordnung, Bildungsplan sowie Bestellung der Lerndokumentation finden Sie unter Hotel & Gastro formation

Kritische Stimmen

"HOKOs sind Theoretiker!"
Die HOKO-Ausbildung ist eine Kombination aus praktischen und administrativen Arbeiten und richtet sich nach den zukünftigen Hotelstrukturen. Die Schullektionen sind höher als z.B. bei Hotelfachleuten aber weniger als bei der kaufmännischen Ausbildung. Vernetztes Denken, sprachliche, kommunikative Fähigkeiten sind gefragt ebenso wie aktives Anpacken auf allen Abteilungen.

"HOKO ist das Gleiche wie KV HGT!"
Die HOKOs erlernen die doppelte Buchhaltung in der Schule und administrative Arbeiten im Zusammenhang mit den Réceptiondiensten. Vertiefte Administrative Prozesse und detaillierte Buchhaltungsabläufe sind den Lernenden des KV HGT bestimmt. Beim HOKO liegt der Fokus auf dem Einsatz an der Front direkt beim Gast.

"HOKOs sind viel in der Schule!"
HOKO-Lernende sind mehr in der Berufsfachschule als zum Beispiel Hotelfachleute. Jedoch ist die Anzahl Lektionen deutlich geringer als bei den Lernenden von KV HGT. Das degressive Schulsystem ermöglicht eine optimale Kombination von theoretischem Wissen und zunehmender praktischer Ausführung im Betrieb. Das heisst, die HOKOs erhalten bereits eine theoretische Einführung in zukünftige Themenbereiche im Betrieb. Je mehr sie wissen, je mehr können sie praktisch eingesetzt werden.

"Die HOKO-Lehre ist nur was für 4- und 5 Sternebetriebe!"
Durch den offen formulierten Bildungsplan und die flexiblen Inhalten eignet sich der Beruf für alle Grössen von Hotels. Gerade 3-Sternbetriebe in Tourismusregionen begrüssen die vernetzte Ausbildung. Die HOKO-Ausbildung geht bei 2-3 Sternebetrieben mehr in die Breite und bei 4- bis 5-Sternebetrieben mehr in die Tiefe.