Die Schweizer Hotellerie begegnet aktiv dem Fachkräftemangel

Die Schweizer Hotellerie begegnet aktiv dem Fachkräftemangel

Die Schweizer Hotellerie begegnet aktiv dem Fachkräftemangel

Nach mehrjähriger Vorarbeit ist es soweit: Schweizweit beginnen im August 2017 rund 120 Jugendliche ihre berufliche Grundbildung und ihre Hotelkarriere als „Hotel-Kommunikationsfachmann/-frau EFZ“ (HOKO). hotelleriesuisse war intensiv an der Entwicklung des neuen Berufs beteiligt, der bei den Jugendlichen auf Begeisterung stösst und somit ein wichtiges Zeichen gegen den Fachkräftemangel setzt. Zum Auftakt der Lehre bedankte sich der Verband bei allen Partnern mit der «HOKO-Party» im Schweizerhof Bern.

Als eine der wichtigsten Massnahmen gegen den Fachkräftemangel setzt die Branche auf einen neuen Beruf: Im August 2017 startet der erste Jahrgang angehender Hotel-Kommunikationsfachleute, der einen klaren Mehrwert für die Branche mit sich bringt. Die Grundbildung vermittelt Kompetenzen rund um den direkten Gästekontakt, das Marketing und administrative Arbeiten. Die ausgebildeten Kommunikationsfachleute arbeiten vernetzt und sind in der Lage, vielfältige Aufgaben zu bewältigen. Sie lernen die Zusammenhänge eines Hotelbetriebs und internationale Gästebedürfnisse kennen, kommunizieren über neue Medien und prägen dadurch das Bild des Hotels entscheidend mit. Des Weiteren erhalten die Berufsleute in ihrer Ausbildung vertiefte Einblicke in Bereiche wie Trendgastronomie und Nachhaltigkeit.

Hotel-Kommunikationsfachmann/-fachfrau als guter Einstieg in eine Hotelkarriere

Die Begeisterung der Jugendlichen für den neuen Beruf zeigt, dass dieser den Nerv der Zeit trifft. Im August starten schweizweit rund 120 Jugendliche ihre berufliche Grundbildung und ihre Hotelkarriere als „Hotel-Kommunikationsfachmann/-frau EFZ“. Auch für die ausbildenden Betriebe bietet der neue Beruf enormes Innovationspotenzial, da die neuen digitalen Kommunikationsmittel bei der Ausbildung eine wichtige Rolle spielen und die Qualität der Dienstleistung und die Gästebedürfnisse klar im Fokus stehen.

Auch das SECO unterstützt das neue Berufsbild

Träger des neuen Berufes ist die Hotel & Gastro formation Schweiz, die gemeinsame Bildungsinstitution von hotelleriesuisse, Hotel & Gastro Union und GastroSuisse. Die Einführung der neuen Berufslehre wird von Innotour unterstützt, dem Förderprogramm für Innovation, Zusammenarbeit und Wissensaufbau im Tourismus des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO.

Zum Abschluss dieser umfangreichen Projektarbeit lud hotelleriesuisse am 17. August 2017 zur „HOKO-Party“ im Hotel Schweizerhof Bern ein. Die beteiligten Verbände bedankten sich bei allen im Projekt involvierten Personen, insbesondere bei den Mitwirkenden der verschiedenen Kommissionen und Arbeitsgruppen. Am 18. August 2017 wurde die Kommission Berufsentwicklung und Qualität am Hauptsitz von Hotel & Gastro formation Schweiz in Weggis gegründet, die die weitere Entwicklung des Berufs in Zukunft begleiten wird.

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