hotelleriesuisse geht neue Partnerschaften mit Hochschulen aus dem Ausland ein

hotelleriesuisse geht neue Partnerschaften mit Hochschulen aus dem Ausland ein

hotelleriesuisse geht neue Partnerschaften mit Hochschulen aus dem Ausland ein

hotelleriesuisse startet mit zwei Netzwerkschulen aus dem Ausland – der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Lörrach (DHBW) in Deutschland und der Hotelfachschule The Hague in den Niederlanden – eine neue Partnerschaft. Diese ermöglicht den Betrieben in der Schweiz volljährige Studierende der beiden Schulen zum Lohn von Schweizer Praktikanten anzustellen. Netzwerkschulen sind ein für die Branche wichtiger Faktor, um Nachwuchskräften attraktive Perspektiven zu bieten und den Hotellerie und Gastronomie Betrieben den Zugang zu qualifizierten Mitarbeitenden zu erleichtern.

Kurz vor Jahresende hat die Aufsichtskommission des L-GAV genehmigt, dass Studierende einer Hochschule aus Deutschland sowie einer Hotelfachschule aus den Niederlanden in der Schweiz zu Praktikantenlöhnen angestellt werden dürfen. Möglich wurde dies durch den Partnerschaftsvertrag der Schulen mit hotelleriesuisse. Durch diese neue Zusammenarbeit hat der Verband eine weitere Massnahme gegen den Fachkräftemangel in der Hotellerie und Gastronomie ergriffen und ist dem Wunsch vieler Betriebe nachgekommen, die bereits positive Erfahrungen mit Praktikanten dieser Schulen gesammelt haben. Sowohl die DHBW in Lörrach als auch die Hotelschool The Hague bieten praxisorientierte Ausbildungen im Bereich der Hotellerie an.

Die Anzahl an ausländischen Praktikanten, welche von diesen beiden Schulen angestellt werden, ist für 2018 auf 60 Studierende beschränkt. Die Stellensuche ist Sache der Praktikanten. Die Arbeitgeber müssen diese zwingend innert Wochenfrist nach Stellenantritt bei der Kontrollstelle des L-GAV in Basel melden. Ist das Kontingent von 60 Praktikanten ausgeschöpft, ist eine unbeschränkte Rekrutierung von Studierenden dieser Schulen weiterhin möglich. Diese sind jedoch dann zum Mindestlohn für ungelernte Mitarbeiter einzustellen. Nachfolgend werden die neuen Partner kurz vorgestellt:

Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Lörrach

Mit Theorie und Praxis zum Erfolg – dies ist das Konzept der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), der ersten dualen praxisintegrierenden Hochschule in Deutschland. Gegründet am 1. März 2009, basiert sie auf einem erfolgreichen dualen Studienkonzept.
Am Standort Lörrach legt der BWL-Studiengang den Fokus auf die Digitalisierung und die touristische Wertschöpfungskette. Im Studiengang wird stark auf die Vernetzung zwischen den drei Komponenten Hotellerie, Destinationsmanagement und Reiseveranstalter eingegangen. Die DHBW setzt auf ein innovatives und in Deutschland einzigartiges Studienkonzept, bei dem theoretische und praktische Phasen alternieren, um die Studienzeit vielfältig, praxisnah und abwechslungsreich zu gestalten. Dieser Wechsel erfolgt alle drei Monate in einem insgesamt dreijährigen Studium. Die Verantwortlichen der Hochschule in Lörrach freuen sich über die neue Partnerschaft mit hotelleriesuisse und erläutern in einem kurzen Interview die Philosophie des Studienkonzepts und ihre Erwartungen an die Partnerschaft.

Hotelfachschule The Hague

Die Hotelfachschule The Hague (HTH) in den Niederlanden blickt auf eine lange Tradition zurück. Sie wurde bereits 1929 von Vertretern aus dem Gastgewerbe gegründet, mit dem Ziel, einen zentralen Ort zu schaffen, an dem Branchenpartner neue Erkenntnisse, Fähigkeiten und Wissen untereinander austauschen können. Seit ihrer Entstehung setzt die Schule auf das Thema Hospitality Management und geniesst international einen hervorragenden Ruf.
Die HTH bietet einerseits eine vierjährige Ausbildung im Bereich Hotel und Hospitality Management mit Bachelorabschluss und andererseits ein verkürztes internationales Fast Track Programm in diesem Bereich.
Des Weiteren besitzt und betreibt die Schule Hotels und Restaurants in Den Haag und Amsterdam, leistet Forschungsarbeit, um Innovationen in der Branche zu fördern und steht jungen Berufsleuten beratend zur Seite. Diese Themen fliessen auch in die Ausbildungsprogramme ein, um diese stets auf dem aktuellsten Stand zu halten. Studierende werden in den eigenen Betrieben eingesetzt, sodass die Schulhotels («Skotels») gleichzeitig als Labor-Hotels genutzt werden.

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